Abbreviations in SAR        
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A
A Alpha time - MEZ (UTC + 1 Std.)
A / C Aircraft - Luftfahrzeug
AIS Automatic Identification Systems
AFTN Aeronautical fixed telecommunication network  -
Festes Flugfernmeldenetz der ICAO
Alert phase Bereitschaftsstufe - Eine Lage, in der Befürchtungen hinsichtlich der Sicherheit einer Person, eines Schiffes oder eines anderen Fahrzeuges bestehen.
AOR-E Atlantic Ocean Region East - Inmarsat Gebiet Atlantischer Ozean / Ost
ATC Air traffic control - Flugverkehrskontrolle
ATD Actual time of departure - tatsächliche Abfahrtszeit
AWZ Ausschließliche Wirtschaftszone gemäß Seerechtsübereinkommen der Vereinten  Nationen
B
B Bravo time - MESZ (UTC + 2 Std.)
Bft Beaufort ( Maßeinheit zur Messung der Windstärken von 0-12)
Briefing Einsatzvorbesprechung
BRZ Bruttoraumzahl ( Maßeinheit für den Rauminhalt eines Seeschiffes,  früher BRT)
C
CAESAR Coordinating ans Educating Search and Rescue -
SAR-Schule und Sprachlabor der DGzRS
CES Coast earth station - Küsten-Erdfunkstelle Inmarsat, die Verbindungen zwischen Schiffs-Erdfunkstellen  (vgl. SES) und terrestischen Kommunikationsnetzen herstellt.
Cospas Cosmicheskaya Sistema Poiska Avaranych Sudov - Search and Rescue Satellite Aided Tracking
Internationales satellitengestütztes Alarmierungs- und Ortungssystem
(USA / Kanada / Frankreich / Russland)
Coverage
factor
Abdeckungsfaktor - Prozentuale Angabe über das Verhältnis des Gebietes, welches mit den vorhandenen Einheiten innerhalb der zur Verfügung stehenden Zeit abgesucht werden kann, zur Größe des errechneten Suchgebietes.
Creep
direction
Suchrichtung - Angabe über die geographische Gesamtrichtung einer Suche.
CRS Coast radio station - Küstenfunkstelle
C/S Callsign - Rufzeichen (Unterscheidungssignal)
CSP Commence search point - Anfangsposition der Suche; Anfangspunkt für den ersten Suchstreifen einer Sucheinheit
D
D Datum - Suchgebietsmittelpunkt
Datum Suchgebietsmittelpunkt
Debriefing Einsatznachbesprechung
DENGER-Plan Dänischer-Deutscher Alarm- und Einsatzplan für die gemeinsame Bekämpfung von Meeresverschmutzungn durch Öl und andere Schadstoffe von 1993
DF Direction-finding - Funkpeilung
DFC Digital selective calling - Digitaler Selektivruf
DFS Deutsche Flugsicherung
Distress
phase
Notrufstufe - Eine Lage, in der mit Sicherheit angenommen werden muß, daß eine Person, ein Schiff oder anderes Fahrzeug sich in Gefahr befinden und sofortiger Hilfe bedürfen.
DSC Digital Selective Call (Digitales Selektivrufsystem).Dabei wird mittels eines DSC-Controllers aus einer vorgefertigten Menüstrukur eine Meldung zusammengestellt, welche digital (UKW: 1200 Baud, also eine gute halbe Sekunde; GW/KW: 100 Baud, also etwa 6-7 Sekunden Übertragungsdauer) übertragen wird. Dabei ist es möglich, über eine Art Telefonnummer (die MMSI) eine Gegenstelle selektiv anzuwählen. Der DSC-Anruf dient dabei i. d. R. nur der Verbindungsaufnahme, die eigentliche Meldung erfolgt dann auf einem Arbeitskanal per Sprechfunk.
DSP Drift start position - Anfangspunkt der Driftrechnung
E
ECDIS Electronic Chart Display and Information System
EGC Enhanced group calling - Erweiterter Gruppenruf ( Inmarsat)
EGNOS European Geostationary Navigation Overlay System. EGNOS, das erste Projekt (2002)  im Bereich Satellitennavigation in Europa, unterstützt bestehende internationale Navigationssysteme für sicherheitskritische Anwendungen in der Luftfahrt, Schifffahrt und weiteren Bereichen.
ELG Einsatzleitgruppe der Küstenländer und des Bundes zur Bekämpfung von Meeresverschmutzungen (gemäß BLV)
ELT Emergency locator transmitter - Nortufbake in der Luftfahrt ( 121,5 / 243,0 Mhz)
Emergency
phase
Alarmstufe -  Allgemeiner Ausdruck, der je nach den Umständen eine Ungewißheitsstufe, eine Bereitschaftsstufe oder eine Notstufe bedeutet.
EPIRB Emergency position-indicating radio beacon - Seenotfunkbake
ETA Estimated time of arrival - geschätzte Ankunftszeit
ETD Estimated time of departure - geschätzte Abfahrtszeit
F
FIR Flight information region - Fluginformationsgebiet
FMCC French mission control centre Toulouse  ( siehe auch MCC )
Französisches MCC in Toulouse / Südfrankreich
FT Foot / feet - Fuß (Längenmaß)
G
GHz Gigahertz ( 1000 Mhz ); Frequenzbereich
GLI German Lifeboat Institution; Internationale Bezeichnung für die
Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger ( DGzRS)
GMDSS Global maritime Distress and Safety System - Weltweites Seenot- und Sicherheits-Funksystem
Seit 01.02.1999 müssen alle nach SOLAS (Safety Of Live At Sea) ausrüstungspflichtigen Schiffe, also vereinfacht 
- alle seegehenden (Fracht-)Schiffe über 300 BRZ und
- alle seegehenden Passagierschiffe (unabhängig von der Verdrängung),
ihrem Fahrtbereich entsprechend, gemäß den SOLAS-Richtlinien der Weltschifffahrtsorganisation (IMO) ausgerüstet sein. Allen anderen Schiffen, also z. B. Sportbooten, wird dringend empfohlen, sich ebenfalls entsprechend auszurüsten. Nach Stand 03/2000 läuft am 01. Februar 2005 die momentan für die Berufsschifffahrt bestehende Pflicht zur Hörwache auf Kanal 16 aus; danach wird also ein Sportboot nicht mehr damit rechnen können, auf Kanal 16 von der Berufsschifffahrt gehört zu werden!
GPS  Global positioning system - Satelliten-gestützes Navigationssystem (USA)
H
H24 24-Stunden-Bereitschaft
H / C Helicopter - Hubschrauber
HF High frequency - Kurzwelle (3 - 30 Mhz); Frequenzbereich
I
ICAO International Civil Aviation Organization - Internationale Zivilluftfahrt-Organisation
IMO International Maritime Organization - Internationale Seeschiffahrts-Organisation. Diese von den Vereinten Nationen 1948 gegründete Organisation hat zur Aufgabe, die Sicherheit der Seeschifffahrt zu verbessern und der Umweltverschmutzung durch Schiffe vorzubeugen. Die erste Aufgabe der IMO war eine neue Version der SOLAS festzusetzen. GMDSS ist ein Teil von SOLAS (Kapitel IV, Radiocommunications).
IMOSAR-
MANUAL
IMO Search and rescue manual
IMO Handbuch für Suche und Rettung
Inmarsat International Mobile Satellite Organization
Internationale Mobilfunk-Organisation
INTERCO International code of signals - Internationales Signalbuch
IOR Indian Ocean Region - Inmarsat Gebiet Indischer Ozean
ISM Code Der Internationale Sicherheitsmanagement Code
K
kHz Kilohertz ( 1000 Hz)
kts  Knots - Knoten (kn) - Geschwindigkeitsangabe ( 1 kn = 1,852 km/h)
KüWaZ Nordsee
und Ostsee
Küstenwachtzentrum Nordsee in Cuxhaven, Ostsee in Neustadt ( des Koordinierungsverbundes "Küstenwache", in dem die Einsätze der Kräfte und Mittel des BSG, des Zolls, der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung und der WSV auf See koordiniert werden)
L
L-Band Frequenzbereich - z.B. Inmarsat Seenotfunkbake 1,6 GHz
LAT Latitude - geographische Breite
LKP Last known position - Letzte bekannte Position
LONG Longitude - geographische Länge
LUT Local user Terminal - Erd-Empfangsstation im Cospas-Sarsat System
LW Leeway  -  Winddrift, vertreiben eines Objektes unter dem direktem Einfluß des Windes
M
MCC Mission Control Centre - Verteilerstelle für Cospas-Sarsat Meldungen
MERSAR Merchant ship search and rescue manual - Handbuch für Suche und Rettung
MF Medium frequency - Mittelwelle / Grenzwelle ( 300 - 3000 kHz )
MHz Megahertz ( 1000 kHz )
MID Maritime Identification Digit (Seefunkkennung eines Landes)- Eine dreistellige Ziffernfolge am Anfang der MMSI. Deutschland hat mit Stand 03/2000 die MIDs "211" und "218", die MMSIs deutscher Seefunkstellen beginnen immer mit einer dieser MIDs. Besitzt eine MMSI führende Nullen (Sammelrufnummern bzw. Küstenfunkstellen) so wird die MID entsprechend nach rechts verschoben. 
MMSI Maritime mobile service identity - Rufnummer des mobilen Seefunkdienstes. Eine neunstellige Ziffernfolge, quasi wie eine Telefonnummer. Die ``Vorwahl'' heisst dabei MID und ist spezifisch für jedes Land. Beginnt eine MMSI mit einer 0 (Null), so handelt es sich um eine Sammelrufnummer, Küstenfunkstellen haben zwei Nullen am Anfang. Die MMSI wird in Deutschland von der RegTP, Aussenstelle Hamburg, zugewiesen. Eine Liste mit Suchmöglichkeit (quasi ein internationales Seefunk-Telefonbuch) gibts bei der ITU unter der URL http://www.itu.int/MARS/. Der deutsche Schiffsmeldedienst (SMD)ist mit Stand 03/2000 nur unter der MMSI 002113100 (Cuxhaven Radio) erreichbar. 
MRCC Maritime rescue coordination centre - Maritime Such- und Rettungsleitstelle
Rettungsleitstelle ( s.a. RCC ), die dafür verantwortlich ist, die zweckmäßige Organisation des maritimen Such- und Rettungsdienstes zu fördern und die Durchführung der Such- und Rettungsmaßnahmen auf See innerhalb eines SAR-Bereiches zu koordinieren. Für die deutschen Küstengebiete übernimmt Bremen Rescue Radio diese Aufgabe. Details, inkl. der MMSIs der Seenotkreuzer der DGzRS, gibts dazu z.B. unter: http://www.sea-rescue.de/deutsch/seenotrettung.html.
MRSC Maritime rescue sub-centre - untergeordnete SAR-Leitstelle
MSI Maritime safety information - Nachrichten für die Sicherheit der Seeschifffahrt
Dazu zählen:
1.  Wettermeldungen (Wetterberichte, Warnungen, ...)   2.  Navigationswarnungen 
3.  Not-, Dringlichkeits- und Sicherheitsmeldungen. 
Die MSI werden im GMDSS über NAVTEX bzw. EGC verbreitet. 
N
NAVTEX Navigational telex system - Informations- und Warndienst per Telex
NETHGER-Plan Niederländischer - Deutscher  Alarm- und Einsatzplan für die gemeinsame Bekämpfung von Meeresverschmutzungen durch Öl und andere Schadstoffe von 1991
NOTAM Notice to airmen - Mitteilungen für Luftfahrer.
Informationen über zeitlich begrenzte Änderungen zum Luftfahrthandbuch ( z.B. Sperrung eines Luftraumes für die Dauer einer Suchaktion). NOTAM werden in englischer Sprache über das feste Flugfernmeldenetz (AFTN) verbreitet.
O
OSC On-scene coordinator - Einsatzleiter vor Ort
Eine für dies Aufgabe ernannte Person, welche die SAR-Maßnahmen innerhalb eines festgelegten Suchgebietes zu koordinieren hat.
P
POD Probability of detection
Wahrscheinlichkeit der Auffindung - Angabe in Prozent
R
RACON Radar beacon / Radar reconnaissance - Radar - Antwortbake bei Seezeichen
RCC Rescue coordination centre - SAR-Leitstelle
Rettungsleitstelle ( s. MRCC ) z.B. SAR-Leitstelle ( RCC ) Glücksburg
REMUS Rechnergestütztes maritimes Unfallmanagementsystem
Rescue Eine Maßnahme, um in Not befindliche Personen zu retten, für ihre medizinischen und anderen Grundbedürfnisse zu sorgen und sie an einen sicheren Ort zu bringen.
S
S Track Space - Suchstreifenbreite
SAR Search and rescue - Suche und Rettung
SARCOM SAR-Communication System
DGzRS eigenes SAR-UKW-Relais-Funknetz
SAREX SAR-exercise - SAR-Übung
SARRRAH Search and Rescue with Resuscitation and Rewarming in Accidental Hypothermia ( ist ein von der Seerettung ausgehendes Projekt zur Verbesserung der Versorgung stark unterkühlter Patienten)
SARSAT Search and Rescue Satellite, niedrig fliegende, polumlaufende Satelliten
SART Search and rescue radar transponder - 
Radartransponder zum Einsatz bei Suche und Rettung ( Radarantwortbake )
SC Sea current  - Meeresströmung
SchSV Schiffsicherheitsverordnung
Search Eine normalerweise von einer Rettungsleitstelle ( RCC/MRCC) oder Unterleitstelle (RSC/MRSC) koordinierte Maßnahme zum Auffinden von Menschen in Not, bei der zur Verfügung stehendes Personal und Rettungsmittel eingesetzt werden.
Search
course
Suchkurs - geographische Richtung der einzelnen Suchstreifen
Search and 
rescue facility
Sucheinheit  -  Allgemeine Bezeichnung für jedes Fahrzeug, incl. SAR-Einheiten, welches für die Ausführung von Such- und Rettungsmaßnahmen verwendet werden.
SeeAufG Gesetz über die Aufgaben des Bundes auf dem Gebiet der Seeschifffahrt i.d.F. vom 21. Januar 1987
SeeSchStrO Seeschifffahrtsstraßenordnung
SeeUG Gesetz über die Untersuchung von Seeunfällen vom 6. Dezember 1985
SES Ship Earth Station - Schiffs-Erdfunkstelle ( Inmarsat )
SITREP Situation report - Situationsbericht
SK Seenotkreuzer der DGzRS
SMC Search and rescue mission coordinator
Die (zeitweise) verantwortliche Person für die Koordinierung von SAR-Maßnahmen bei tatsächlichen oder wahrscheinlichen Notfällen.
SOLAS International Convention for the safety of Live at Sea -
Internationales Übereinkommen zum Schutz des menschlichen Lebens auf See.
Nach dem Untergang der Titanic eingeführtes Abkommen, dem sich alle seefahrenden Nationen
angeschlossen haben. Es dient der weltweiten Einführung und Vereinheitlichung von Sicherheits- standards und wird von der IMO gepflegt.
SPOC Search and rescue point of contact
Rettungsleitstellen oder andere anerkannte nationale Kontaktpunkte, die in der Lage sind, Angaben über Cospas-Sarsat Alarme entgegenzunehmen, um die Rettung von Personen in Not zu ermöglichen.
SR Sunrise - Sonnenaufgang
SRB Seenotrettungsboot der DGzRS
SRR Search and rescue region
Such- und Rettungsbereich - Ein Gebiet von festgelegten Ausmaßen, welches einer Rettungsleitstelle untersteht und in dem Such- und Rettungsdienste bereitgestellt werden.
SRU Search and rescue unit - Rettungseinheit
SS Sunset - Sonnenuntergang
SVH Télégrammes relatives à la sécurité de la vie humaine -
Telegrammart bei Menschen in Not
T
TMAS Telemedical Maritime Assistance Service
TMAS Germany - Medico Cuxhaven = Die deutsche Funkärztliche Beratungsstelle für Seefahrer 
Homepage: http://www.bluewater.de/tmas.htm
U
UHF Ultra high frequency - ( 300 - 3000 Mhz)
UTC Universal time coordinated - koordinierte Weltzeit ( früher GMT )
V
VHF Very high frequency - UKW ( 30 - 300 Mhz)
W
WaStrG Bundeswasserstraßengesetz i.d.F. vom 23. August 1990
WSA Wasser- und Schifffahrtsamt
WSD Wasser- und Schifffahrtsdirektion
WSV Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes
WINCHEX Winch-exercise  -  Winsch-Übung mit SAR-Hubschrauber
WX Weather  -  Wetter
X
X-BAND Frequenzbereich 9 GHz;  z.B. für SART und Radargeräte (3 cm)
Z
Z Zulu time   -   Zonenzeit = UTC
ZMK Zentraler Meldekopf Cuxhaven

 

 

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last update: 19 Mai, 2008  

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